Als Leiterin der wissenschaftlichen Übungen zur Numismatik bildete Frau Antje Hausold immer wieder aus besonders engagierten Studentinnen und Studenten Projektgruppen. Im Rahmen dieser Projektgruppen entstanden unter anderem die Ausstellungen "Münzen erzählen Geschichte(n)" und "Antike Münzen im digitalen Zeitalter".
Die Grundlage jedes geschichtswissenschaftlichen Arbeitens stellen die Quellen dar, also all jene Dinge, die sich aus der Vergangenheit bis heute erhalten haben. Es ist das Ziel der altertumswissenschaftlichen Forschung, mithilfe der überlieferten Quellen die Geschichte der Antike zu rekonstruieren. Im Rahmen der Altertumswissenschaft haben sich einzelne Fachdisziplinen herausgebildet, die sich mit unterschiedlichen Quellengattungen befassen. Die Fachdisziplin, die sich mit den antiken Münzen befasst, wird als Numismatik bezeichnet.
Aus den erhaltenen Münzen lassen sich vielfältige Aussagen zu den verschiedensten Bereichen der Geschichte gewinnen: Kenntnisse über politische Vorgänge und "Parolen", religiöse Bräuche, die Stabilität der Währung, die Selbstinszenierung der Herrscher und vieles mehr.
Unter der Leitung von Frau Antje Hausold erstellten Studierende Plakate zur Ausstellung "Münzen erzählen Geschichte(n)". An ausgewählten Beispielen wird einführend gezeigt, welche wichtige Rolle die Numismatik in der Altertumswissenschaft spielt.
Diese Plakate waren im Sommersemester 2012 in einer Ausstellung im Foyer der Universitätsbibliothek zu sehen. Zudem wurde in Vitrinen das "Handwerkszeug" eines Numismatikers ausgestellt.
Ausstellungsplakate verdeutlichen die Aspekte, die in der Ausstellung abgedeckt wurden: