Thematisch gliedern wir unser Studienangebot der Digital Humanities (DH) in die drei Bereiche: Digital Humanities-Grundlagen, Digital Humanities-Methoden und Digital Humanities-Modelle.
Die Digital Humanities-Grundlagenveranstaltungen bieten einen ersten Einblick in die Digital Humanities als Forschungsfeld sowie einen Überblick über die in den Digital Humanities eingesetzten computerbasierten Verfahren. Die Studierenden lernen, diese Technologien im Kontext kulturwissenschaftlicher Fragestellungen einzuordnen, zu bewerten und zu nutzen.
In praxisorientierten Veranstaltungen wird unter anderem der Umgang mit Digitalisierungstechnologien für verschiedene Medien (z.B. Bücher, Handschriften, Bilder, historische Artefakte), ihre digitale Beschreibung und Dokumentation durch Metadaten und andere Erschließungsverfahren sowie ihre Zugänglichmachung im Netz gelehrt. Darüber hinaus wird den Studierenden ein Einblick in die computergestützte Analyse und Verarbeitung von Daten und Informationen im kulturwissenschaftlichen Kontext geboten. Schließlich lernen die Studierenden die Wirkungen einer digitalen Kultur und Umwelt auf die Kulturwissenschaften und die Gesellschaft zu analysieren und kritisch zu reflektieren
Die Fundamente der Modellierung und Gestaltung digitaler Informationsräume werden in praxisnahen Lehrveranstaltungen zur Erweiterung der, bereits im Grundlagenmodul erworbenen Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen Kulturwissenschaften und Informatik, erarbeitet. Zudem lernen die Studierenden, die digitalen Wissenskulturen der vernetzten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts in einer kritisch-reflektierenden Weise zu analysieren.