Der Vortrag „Mehrsprachigkeit der Wiener Moderne“ findet statt am Do, 11.6., 14.30-16.00 Uhr in HK16, VR 202 (U), Referentin ist: Dr. Eva Werth (Université Gustave Eiffel, Paris-Est).
Mehrsprachigkeit versteht sich nicht nur als eine Lebensrealität dieser Epoche, sondern findet sich auch in den künstlerischen Ausdrucksformen selbst wieder. Diese vermischen sich in verschiedenen Medien, beeinflussen sich gegenseitig und – wie man damals so schön sagte – „erhellen sich gegenseitig“ (Oskar Walzel, Wechselseitige Erhellung der Künste: ein Beitrag zur Würdigung kunstgeschichtlicher Begriffe, 1917).
Solche Beispiele für Intermedialität sind bei vielen Künstlern dieser Zeit zu finden. Der Vortrag möchte einige davon beleuchten und zur Diskussion stellen.