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Remigrant*innen als Sprach- und Kulturmittler*innen

Laufzeit: seit 01.01.2021

Leitung: Agota Asztalos & Prof. Dr. Julia Ricart Brede

Zahlreiche Institutionen und Organisationen fördern den Austausch zwischen Völkern und Individuen durch die Entsendung profes­sioneller ‚Sprach- und Kulturmittler*in-nen‘. Darüber hinaus fungiert allerdings auch jedwede Einzel­person, die aufgrund ihrer persönlichen Migrationsbiographie eine gewisse Zeit in einem Land verbracht hat, als Kultur- und Sprachmittler*in für ebendieses Land. Bislang ist diese Personen­gruppe der Rückkehrer*innen oder Remigrant*innen unter der Perspektive als ‚zufällige‘ Kultur- und Sprachmittler*innen kaum beforscht worden. Dies überrascht auch insofern, als es sich dabei um eine zahlenmäßig beachtliche Gruppe an Personen handelt.

Das Projekt setzt an dieser Stelle an und geht der Frage nach, inwiefern Rückkehrer*innen (auch: Remigrant*innen) Sprach- und Kulturmittler*innen sind. Zur Beantwortung dieser nur auf den ersten Blick scheinbar einfachen Fragestellung werden biographisch-narrative Interviews mit italienischen Remigrant*innen geführt, die mind. zwei Jahre in Deutschland gelebt haben. Die Interviews zielen u.a. darauf ab zu eruieren, inwiefern die deutsche Sprache und Kultur im Sprach­gebrauch und im Leben der Re­migrant*innen noch präsent ist und welche Einstellungen und Sichtweisen sie im Gespräch über die deutsche Kultur ‚vermitteln‘.

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