Sprache: Englisch, Französisch
Prof. Dr. Thomas Kohl: Monks, Forgers, Advocates – Eleventh and Twelfth Century Monasteries in Conflict Germany (S. 207-220)
Einladung zum Festakt
am 29. Oktober 2026 um 19.00 Uhr werden das Institut für Kulturraumforschung Ostbaierns und der Nachbarregionen der Universität Passau (IKON) und der Verein für Ostbairische Heimatforschung gemeinsam das 100-jährige Bestehen mit einem Festakt im Großen Rathaussaal in Passau feierlich begehen.
Festredner wird Prof. Dr. Bernhard Löffler, Inhaber des Lehrstuhls für Bayerische Landesgeschichte an der Universität Regensburg, sein. Verein und Institut werden drei neue Publikationen vorstellen, darunter der neueste Band des „Passauer Jahrbuchs“, eine Geschichte des Bistums Passau von der Säkularisation bis zum Zweiten Vaticanum sowie eine Geschichte von Verein und Institut.
Das 1926 in Passau gegründete Institut für Kulturraumforschung Ostbaierns und der Nachbarregionen (IKON) widmet sich als kulturraumorientiertes Forschungsinstitut der Geschichte und Kultur des ostbairischen Raumes unter Berücksichtigung der angrenzenden Gebiete Böhmens und Österreichs und gliedert sich in die drei Abteilungen Historische Landeskunde, Regionalgeographie und Sprachraumforschung. Seit 1978 ist es an die Universität Passau angegliedert. Der ebenfalls 1926 – sogar etwas früher – in Passau gegründete Verein für Ostbairische Heimatforschung ist mit 660 Mitgliedern einer der größten Vereine in Passau. Er widmet sich der Geschichte der Stadt, des Hochstifts und des Bistums Passau und vermittelt Landes- und Regionalgeschichte durch Vorträge, Exkursionen und wissenschaftliche Veröffentlichungen in eine breite Öffentlichkeit.
Wenn Sie am Festakt teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei per E-Mail an bei sonja.jahrstorfer@uni-passau.de
Name: Xuefei Liu, Ph.D. (01.05.2026-30.04.2027)
Home Institution: Institute of European Civilization, Tianjin Normal University (China)
Research areas: European Medieval History, History of Silk Road, History of Cultural Exchange between China and the West
Mit dem Band wird versucht, aus verschiedenen Blickwinkeln der bischöflichen Autorität im mittelalterlichen Europa nachzugehen. Ansehen, Einfluss und tatsächlich ausgeübte Herrschaft können sich auf verschiedene Weise manifestieren: das geschriebene Wort nimmt hierbei eine zentrale Stellung ein. Der Wirkungskreis der behandelten Bischöfe und ihrer Bücher reicht vom westgotischen Spanien und vom frühmittelalterlichen Frankenreich mit Bayern und Sachsen über Frankreich, Italien, Katalonien und Galizien bis nach Sardinien und Korsika. Anhand von Fallstudien und einigen übergreifenden Perspektiven wird die Zeit vom 7. bis zum 15. Jahrhundert in den Blick genommen. Zudem können mehrere bisher unbekannte und unveröffentlichte oder falsch identifizierte Texte vorgestellt werden: Konzilsakten aus Arles, ein fälschlich Theodulf von Orléans zugeschriebener Predigttext sowie ein Testament des Bischofs von Béziers.
Von Passau nach Istanbul, das ist heute kaum der Rede wert. Frühstück in Passau, mit dem Zug nach München, dort in den Flieger, Abendessen am Bosporus. Aber im Mittelalter? Da war das noch eine richtige Weltreise. Wer von Passau nach Konstantinopel reiste, brauchte viel Zeit, Geld, Einfluss – und nicht zuletzt einen guten Grund. All das hatte Adelheid. Die ehemalige Äbtissin des Klosters Niedernburg machte sich in der Mitte des 12. Jahrhunderts auf in die Hauptstadt des byzantinischen Reichs. Sie wollte ihre Schwester besuchen, und sie wollte Geld.