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Forschung

Aktuelle Schwerpunkte sind u.a. Kohärenzforschung und Professionalisierung von Geschichtslehrpersonen, Digitalität in kulturhistorischen Einrichtungen (z.B. AR/VR) und geschichtsbezogene Medienbildung (z.B. Umgang mit Desinformationen, Faktencheck).

Kohärenz in der Hochschullehre

Im Zentrum dieses Forschungsprojektes steht die Erkundung kohärenter Strukturen in der geschichtsdidaktischen Hochschullehre (Was ist Kohärenz?) sowie deren Beschreibung (Wie zeigt sich Kohärenz?), Profilierung (Lassen sich kohärente Strukturen ändern?) und Prüfung (Lohnt sich eine solche Änderung?). Es zeigt sich, dass es lohnenswert ist, die jeweiligen disziplinspezifischen Schnittmengen zwischen den an der Geschichtslehrkräftebildung beteiligten Ausbildungsbereiche in der Hochschullehre gezielt zu nutzen. Die Ergebnisse sind als praxisorientierte Handreichung oder/und diskursiver Impuls für Gestaltungsmöglichkeiten kohärenter Lehr-Lern-Prozesse zu verstehen. Hier geht´s zur Buchvorstellung.

Lei­tung des Ar­beits­kreis­es Em­pir­ische Zu­gänge der Ge­schichts­di­dak­tik

Gemeinsam mit Prof. Dr. Marcel Mierwald leite ich im Rahmen der KGD (Konferenz für Geschichtsdidaktik) den Arbeitskreis Empirische Zugänge der Geschichtsdidaktik. Gemeinsam möchten wir im Sinne einer community of practice den persönlichen Austausch über empirische Zugänge und Methoden zu geschichtsdidaktischen Fragen koordinieren und intensivieren. Ziel einer solchen Zusammenarbeit soll es sein, vertieft danach zu fragen, wie Methoden der empirischen Bildungs-, Kultur- und Sozialwissenschaften für eigene Fragestellungen und Herangehensweisen im Rahmen von geschichtsdidaktischen Forschungsarbeiten individuell genutzt werden können. Hier geht´s zu aktuellen Informationen zu diesem Arbeitskreis: https://www.historicum.net/kgd/der-fachverband/arbeitskreise/empirische-geschichtsunterrichts-forschung

Weitere Projekte und Arbeitsbereiche

Passauer Zeitzeugen über Diktaturerfahrung und Flucht: Perspektiven für die Demokratiebildung

Das Oral-History-Projekt befragt Zeitzeug*innen aus Passau zu Diktaturerfahrungen in der DDR. Die Videoaufzeichnungen werden gemeinsam mit Lehramtsstudierenden analysiert und für digitale Lehrprojekte zur Reflexion über Themen wie Freiheit und Unfreiheit in politischen Systemen, Menschenrechten, politisches Handeln und Resistenz inhaltlich und didaktisch aufbereitet und für historisch-politische Vermittlungsprozesse zur Verfügung gestellt.

Das Projekt ist eine gemeinsame Kooperation mit dem Labor für Demokratiebildung und der Professur für Politische Bildung (Prof. Inken Heldt). Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link.

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