

Die Forschung am Lehrstuhl für Theologische Ethik gliedert sich in die Schwerpunkte "Normative Fragen nachhaltiger Entwicklung" (Institut für Angewandte Ethik WAW), "Ethik, Theologie und Spiritualität in der freien Wohlfahrtspflege" (Caritaswissenschaft) sowie "Methodologie katholisch-theologischer Ethik".


Zu den Forschungsschwerpunkten gehören neben einem Schwerpunkt in der Katholischen Aufklärung epochenübergreifend sozial- und kulturgeschichtliche Fragestellungen sowie die kulturwissenschaftliche Erinnerungstheorie und Identitätskonstruktion von Katholiken in der ersten und zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.


Zu den Forschungsschwerpunkten gehören neben einer starken Affinität zu narrativen Texten und dem Phänomen der Pseudepigraphie die Themenbereiche kulturwissenschaftliche Gedächtnistheorie und frühchristliche Identitätskonstruktion, Bibel und Wirtschaft, Biblische Methodik und Hermeneutik sowie Hochschuldidaktik.


Schwerpunkte unserer Forschung liegen in den Gebieten der konstruktivistischen Religionspädagogik, eines performativ ausgerichteten Religionsunterrichts und des Lernens an fremden Biografien. Außerdem interessieren uns die Erforschung der Unterrichtspraxis und der Wirksamkeit des Unterrichts, die Entwicklung von Religionsbüchern, Fragen einer vernetzten Religionslehrerbildung und der Bereich der Kirchenraumpädagogik.


Die theologischen Gegenwartsfragen sind vielfältig und erfordern eine Theologie, die für die Pluralität und Heterogenität heutiger Lebenssituationen und Lebensstile ebenso sensibel ist wie für die Vielfalt biblischer und theologiegeschichtlicher Perspektiven. Der Glaube ist dabei in seiner geschichtlichen Entwicklung ebenso wie in seiner Entwicklungsoffenheit zu betrachten. Gegenstand dogmatischer Theologie sind nicht einfach starre Glaubenssätze, sondern die identitätsstiftenden Kerninhalte und das Glaubensleben einer Glaubensgemeinschaft mit ihren vielfältigen Beziehungen zur Gesellschaft und Umwelt. Die inhaltliche Ausrichtung des Lehrstuhls besteht primär darin, das soteriologische Ziel der Dogmatik zur Geltung zu bringen: Die an Jesus Christus orientierte Rede vom gelingenden, erfüllten und vollendeten Leben des Menschen in seiner Beziehung zu Gott und den Mitmenschen.
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