| Kooperationspartner | |
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| Finanzierung | Durch die VolkswagenStiftung im Rahmen der Förderinitiative "Innovationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft". |
| Laufzeit | 01.05.2006 - 30.04.2009 |
| Projektmitarbeiterinnen |
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Die zentralen Akteure einer globalisierten Wirtschaft sind multinationale Unternehmen (MNU). Diese sind keinesfalls "foot-loose companies"; sondern sind in erheblichem Maße auf ein leistungsfähiges institutionelles Umfeld angewiesen.
Sowohl regionale als auch multinationale Netzwerke können die Hervorbringung und Nutzung von Innovationen unterstützen: Eine Internationalisierung von Unternehmen ermöglicht grenzüber-schreitende Lernprozesse etwa bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, bei der Koordinierung von Produktionsprozessen oder der Erschließung neuer Märkte. Eine stärkere regionale Einbettung hingegen ermöglicht dichtere, vertrauensvolle Beziehungen zwischen verschiedenen Unter-nehmen und zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.
In dem Projekt "Regionales Lernen in Multinationalen Unternehmen" soll das Verhältnis betrieblicher, multinationaler und regionaler Arenen der Wissenserzeugung und des Wissenstransfers am Beispiel ausgewählter Innovationsvorhaben in je vier französischen und deutschen Niederlassungen multinationaler Unternehmen untersucht werden. Gleichzeitig sollen die regionalen Wirtschafts- und Regulationsstrukturen und eventuell in der Region verfolgte Cluster- und Netzwerkpolitiken rekonstruiert werden. Komplementär zu diesen Unternehmens- und Regionalfallstudien soll die quantitative Verteilung regionaler und organisatorischer Fähigkeiten in Europa untersucht werden. Durch die Auswertung ausgewählter Datensätze (REGIO, ISI-Produktionsinnovations-erhebung, CIS3) sollen die Fallstudien in einen breiteren Rahmen gestellt werden.
Das Projekt wird von einem internationalen und interdisziplinären Team (Universität Bamberg, Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung in Karlsruhe, Universität Passau und Ecole de Management Strasbourg) durchgeführt.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die durch ihre tatkräftige Unterstützung die Durchführung des Projekts ermöglicht haben:
Die VolkswagenStiftung, die zahlreichen Kontaktpersonen und Interviewpartner und -partnerinnen in den Unternehmen und in den Regionen, David-Alexandre Bonne, Gilles Lambert, Véronique Schaeffer, Elodie Loew, Patricia Moritz, Raphaël Heitz, Lina Gercy, Laetitia Toussaint und Elaine Jost.